Vertrag mit Geschäftsführerin Mirja Dorny um fünf Jahre verlängert nach sinkender Leerstandsquote und Bestandserweiterung

Vertrag mit Geschäftsführerin Mirja Dorny um fünf Jahre verlängert nach sinkender Leerstandsquote und Bestandserweiterung
Vertrag mit Geschäftsführerin Mirja Dorny um fünf Jahre verlängert nach sinkender Leerstandsquote und Bestandserweiterung | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Der Aufsichtsrat der Baugesellschaft Hanau GmbH hat den Vertrag von Geschäftsführerin Mirja Dorny vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Die Entscheidung wertet das Gremium als Zeichen für Kontinuität und begründet sie mit Verbesserungen bei Leerstand, Wachstum des Wohnungsbestands und positiven Jahresergebnissen unter Dornys Führung.

Vorzeitige Verlängerung als Signal für Stabilität

Die neue Laufzeit schließt sich unmittelbar an die bis Ende 2026 geltende Vereinbarung an. Der Aufsichtsrat würdigte damit die Arbeit Dornys seit ihrem Amtsantritt zum 1. Januar 2022. Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, hob hervor, dass das Unternehmen mit der Geschäftsführung auf einem stabilen Fundament stehe und sie ein starkes Team anführe.

Rückgang der Leerstandsquote und Ausbau des Bestands

Unter der Leitung von Mirja Dorny sank die Leerstandsquote nach Angaben der Gesellschaft von rund 6,5 Prozent zu Beginn ihrer Amtszeit auf aktuell unter vier Prozent. Das Unternehmen nennt als Ziel eine Quote von unter zwei Prozent. Parallel wurde der Wohnungsbestand ausgeweitet. Die Baugesellschaft verwaltet nun 4.264 Wohnungen, etwa 60 mehr als noch 2022. Der Zuwachs erfolgte nach Unternehmensangaben durch Ankäufe, Nachverdichtung und Dachaufstockungen sowie durch die Erhöhung des Anteils öffentlich geförderter Wohnungen.

Wirtschaftliche Entwicklung und Mietpolitische Eckdaten

Trotz umfangreicher Investitionen in Erhalt, Modernisierung und Klimaschutzmaßnahmen ist das Jahresergebnis der Gesellschaft nach Angaben der Geschäftsführung kontinuierlich gestiegen. Nach einem Rekordergebnis im Vorjahr wird für das laufende Jahr erstmals ein Ergebnis von mehr als zwei Millionen Euro erwartet. Die durchschnittliche Miete liegt demnach bei 7,22 Euro pro Quadratmeter, in öffentlich geförderten Wohnungen bei 5,32 Euro.

Service, soziale Angebote und Personalentwicklung

Die Gesellschaft beschreibt sich als stärkere Arbeitgeberin. Mit rund 72 Mitarbeitenden, steigenden Bewerberzahlen und eigener Ausbildung verfolgt sie nach eigenen Angaben eine moderne Personalpolitik. Gleichzeitig hat die Geschäftsführung einen stärkeren Fokus auf Klimaneutralität, CO2 Reduktion, nachhaltige Quartiersentwicklung und Mieterentlastung bei Betriebskosten gesetzt.

Als Beispiele für den verstärkten Service und die Mieterbeteiligung nennt die Baugesellschaft die Einführung eines Wohnführerscheins im Stadthof Hanau mit mehr als 70 teilnehmenden Personen, die Etablierung eines Kinder FuBall Camps in den Sommerferien, die Publikation der Mieterzeitung Häusergebabbel sowie verschiedene Quartiersprojekte wie den Rapunzel Turm im Teichwegareal.

Mirja Dorny bezeichnete die vorzeitige Vertragsverlängerung als Vertrauensbeweis und Auftrag. Sie machte deutlich, dass die positiven Entwicklungen ohne das Engagement des Teams nicht möglich gewesen wären und dass sie den eingeschlagenen Kurs zur sozial, wirtschaftlich und ökologisch verantwortungsvollen Gestaltung von Wohnen in Hanau fortsetzen wolle.

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