Handschriftliches Matthäusevangelium als Zeichen städtischen Miteinanders

Handschriftliches Matthäusevangelium als Zeichen städtischen Miteinanders
Handschriftliches Matthäusevangelium als Zeichen städtischen Miteinanders | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Ein handgeschriebenes Matthäusevangelium ist am vergangenen Mittwoch vom Verein Evangelische Allianz Hanau e. V. an Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri übergeben worden. Das Buch entstand im Rahmen der Aktion Die Bibel abschreiben, die während des diesjährigen Hanauer Bürgerfestes im Zelt der Evangelischen Allianz stattfand und bei der zahlreiche Besucherinnen und Besucher einzelne Verse niederschrieben.

Initiative und Ziel

Die Initiative, die bereits 2016 mit dem Johannesevangelium begonnen wurde und 2024 das Markusevangelium umfasste, hat mit dem Matthäusevangelium nun das dritte Evangelium auf diese Weise vervollständigt. Initiator der Reihe ist Andreas Schulz von der Adventgemeinde Hanau. Nach Angaben der Organisatoren soll die Aktion Menschen auf niedrigschwellige Weise mit biblischen Texten in Kontakt bringen und zugleich Wertschätzung für ehrenamtliches und kommunales Engagement ausdrücken.

Übergabe beim Bürgerfest

Bei der Übergabe betonte Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, die Aktion lebe vom Engagement vieler Menschen und zeige, wie gemeinschaftliches Handeln ein besonderes Zeichen setzen könne. Während des Bürgerfestes hatten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Bieri selbst folgte einer Einladung ins Zelt und schrieb nach Angaben der Veranstalter spontan einige Verse mit.

An der Übergabe nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Allianz Hanau e. V. teil. Genannt wurden der Vorsitzende Gerd Möller, die Koordinationsbeauftragte Jutta Möller, Anette Ducastel von der C3 Church Hanau sowie der Initiator Andreas Schulz. Das fertige Matthäusevangelium ist als gemeinsames Weihnachtsgeschenk für Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Bürgermeister Bieri gedacht.

Die Veranstalter kündigten an, dass beim Bürgerfest 2026 das Lukasevangelium abgeschrieben werden soll, um die Reihe der vier Evangelien zu vervollständigen. Bieri sah in der Übergabe zudem ein Zeichen für den Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt und verwies auf die Bedeutung solcher Begegnungen für ein lebendiges Gemeindeleben.

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